Meine gelesenen Bücher im Februar
Nachdem der Januar ziemlich belesen war, wurde es im Februar etwas gemächlicher. Verglichen mit der Vergangenheit habe ich aber dennoch mehr gelesen als sonst.

Mein Jahresziel von zwölf Büchern habe ich nun bereits im Februar überschritten. Das heißt natürlich nicht, dass ich nun aufhöre zu lesen, denn es gibt noch einige Bücher in der Pipeline, die mich interessieren und warten gelesen zu werden. Im Februar habe ich das Tempo reduziert und folgende drei neue Bücher gelesen:

Windstärke 17
Nach 22 Bahnen nun der zweite Teil der Geschichte von Tilda und Ida. Diesmal aus der Sicht von Ida und Ihrem weiteren Leben nach den Geschehnissen aus 22 Bahnen. Wieder leicht zu lesen und gut zum Abschalten. Es behandelt Themen wie Demenz, Depressionen und Suizid. Kann man mal gelesen haben, wäre aber auch nichts, was ich jetzt unbedingt empfehlen würde oder nochmal lesen müsste.

Geboren für die großen Chancen
Ein paar gute Einblicke und Zukunftsgedanken für die Generation von Morgen. Es beschreibt nichts völlig utopisches, sondern zieht einfach nur logische Schlüsse aus der aktuellen technischen Entwicklung und gibt einen positiven Blick auf die Zukunft. Wenn man persönlich oder beruflich technisch interessiert ist oder sich in den angesprochenen Themen bewegt, wird es kaum überraschen. Dennoch für die überwiegend positive Ausrichtung eine gute Abwechslung zu den sonst eher negativen Nachrichten.

Eidolon - Das nervigste Buch
Das war schlussendlich das nervigste Buch, welches ich je gelesen habe. Die Szenerie der Zukunft in AR und deren Probleme klang erstmal vielversprechend und interessant. Ich war jedoch schlichtweg genervt beim Lesen, da der Autor sich gefühlt in jedem Kapitel immer und immer wiederholt, worum es jetzt für den Protagonisten geht. Das überfliegt dann nur noch. Manche Kapitel wiederholen auch plötzlich nochmal das, was davor im Kapitel schon beschrieben wurde, nur nochmal etwas anders beschrieben. Das hinterlässt dann manchmal den Eindruck, als wäre während des Schreibens ein alter Kapitelstand mit im Buch gelandet. Ich musste irgendwann 10-15 Kapitel überspringen und habe im Grunde nichts verpasst. Es ging genau dort weiter wo es gefühlt aufhörte. Insgesamt könnte man es wohl auf 20% der Länge reduzieren ohne die ständigen Wiederholungen. Schade um die verschenkte Chance einer guten Geschichte. Ich würde es nicht als Kauf weiterempfehlen.
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